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Das Forschungs-Praxis-Projekt “Integrationspotenziale in kleinen Städten und Landkreisen” bearbeitet grundsätzliche Fragestellungen der Integration von Zuwanderern in den Klein- und Mittelstädten der ländlich gelegenen Räume. Ziel des Projekts ist die Analyse der Bedingungen für Integration in den Kommunen des ländlich geprägten Raums und die Ermittlung der jeweiligen Potenziale für die Integration von Zuwanderern.

Projektträger und -koordinator ist die Schader-Stiftung; Partner bei der Projektdurchführung sind das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das das Projekt inhaltlich begleitet, sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag, die als ideelle Partner fachliche Unterstützung leisten. Es ist als eine bundesweit vergleichende Untersuchung von insgesamt zwölf Kommunen (aus acht Landkreisen) angelegt und verfolgt einen diskursiven Ansatz. Die Schirmherrschaft haben Bundesminister des Inneren Dr. Thomas de Maizière und Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer übernommen. Gefördert wird das auf drei Jahre konzipierte Projekt durch den Europäischen Integrationsfonds, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Projektziele und Fragestellungen
Das Forschungs-Praxis-Projekt verfolgt drei Ziele für die ländlichen Räume: Die strukturellen Bedingungen für Integration sollen verbessert, das Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten gefördert und die Teilhabe der Zuwanderer am gesellschaftlichen und politischen Leben erhöht werden. Um diese Zielvorstellungen zu realisieren, wird eine Begleitforschung eingesetzt, die in einer laufenden Verständigung mit den teilnehmenden Landkreisen und Städten und dem Lenkungskreis (dem Projekt begleitenden Gremium) stehen.

Unter Berücksichtigung der je spezifischen Situation der Klein- und Mittelstädte werden zunächst die Voraussetzungen und Potenziale für Integration in den ländlichen Räumen analysiert. Im Vordergrund steht, Handlungs- und Orientierungswissen für die kommunalen Akteure zu gewinnen und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Integration der unterschiedlichen Zuwanderergruppen (v.a. Drittstaaten-Angehörige) zu erarbeiten.

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>> Zu den Landkreisen und Kommunen des erweiterten Interessenkreises

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