Im Forschungs-Praxis-Projekt “Integrationspotenziale in kleinen Städten und Landkreisen” wurde in mehr als zweijähriger Forschung von 2009 bis Ende 2011 grundsätzliche Fragestellungen der Integration von Zuwanderern in den Klein- und Mittelstädten der ländlich gelegenen Räume bearbeitet. Ziel des Projekts war die Analyse der Bedingungen für Integration in den Kommunen des ländlich geprägten Raums und die Ermittlung der jeweiligen Potenziale für die Integration von Zuwanderern.
Projektträger und -koordinator ist die Schader-Stiftung; Partner bei der Projektdurchführung sind das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das das Projekt inhaltlich begleitet, sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag, die als ideelle Partner fachliche Unterstützung leisten. Das Projekt wuirde als eine bundesweit vergleichende Untersuchung von insgesamt zwölf Kommunen (aus acht Landkreisen) angelegt und verfolgt einen diskursiven Ansatz. Die Schirmherrschaft wurde vom Bundesminister des Inneren Dr. Hans-Peter Friedrich und der Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer übernommen. Gefördert wurde das Projekt durch den Europäischen Integrationsfonds, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.
Projektziele und Fragestellungen
Das Forschungs-Praxis-Projekt verfolgte drei Ziele für die ländlichen Räume: Die strukturellen Bedingungen für Integration sollen verbessert, das Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten gefördert und die Teilhabe der Zuwanderer am gesellschaftlichen und politischen Leben erhöht werden. Um diese Zielvorstellungen zu realisieren, wurde eine Begleitforschung eingesetzt, die in einer laufenden Verständigung mit den teilnehmenden Landkreisen und Städten und dem Lenkungskreis (dem Projekt begleitenden Gremium) während dem gesamten Projektzeitraum stand.
Unter Berücksichtigung der je spezifischen Situation der Klein- und Mittelstädte wurden zunächst die Voraussetzungen und Potenziale für Integration in den ländlichen Räumen analysiert. Im Vordergrund standen, Handlungs- und Orientierungswissen für die kommunalen Akteure zu gewinnen und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Integration der unterschiedlichen Zuwanderergruppen (v.a. Drittstaaten-Angehörige) zu erarbeiten.
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